Axel Engels in der MV zum Konzert mit Still on a Mission

„Still on a Mission“: Blues Brothers-Coverband trumpft am Samstag zum Geburtstag auf
AxelwilfDer Auftritt von „Still on a Mission“ begeisterte die Blues-Freunde. Selbst „Mr. Chromatic“, den Mundharmonika-Virtuosen Wilf Kiesow (r.), hielt es nicht auf seinem Stuhl. Foto: Engels
 
 
 
 
 
RHEINE. Wenn man wie die Bluesnote-Initiative sein zehn-jähriges Bestehen feiert, dann aber richtig. Da muss eine richtige Bluesparty veranstaltet werden und das geht wohl nicht besser als mit einer Reise in die legendäre Welt der Blues Brothers über den „großen Teich“ ins Chicago der 80er Jahre. Wohl zum ersten Mal überhaupt hat die Bluesinitiative ein „Cover-Band“ eingeladen, aber mit „Still on a Mission“ wohl die legendärste Blues Brothers-Coverband nach Rheine geholt. Seit 1988 sind Stephan Kramer und Jörg Martin mit der kultigen Musik der beiden singenden Brüder unterwegs, seit 25 Jahren lassen Frank Henkes (Elwood Blues“) und Klaus Siepmann (Joliet Jake Blues) als Frontleute ganz in schwarzem Outfit mit Ray- Ban-Sonnenbrille die schrägen Zeiten wieder lebendig werden. Es gibt wohl keine „besseren“ Vertreter für die ganz spezielle Mischung aus Blues, Rock’n’Roll, Jazz, Country, Rhythm’n Blues, Western und Soul als diese Band aus dem tiefsten Ruhrgebiet.
 Schon bei „Everybody needs somebody“ war das Eis gebrochen, erreichte die Stimmung im Saal ungeahnte Höhen. Dem Kult dieser Musik kann man sich einfach nicht entziehen, zumal, wenn sie von solch exquisiten Musikern präsentiert wird. Die Bläsersätze passten einfach genial, selten hat man diese Song so unverfälscht gehört wie an Abend. Bei „Do you love me“, „Sweet Home Chicago“ und „Soulman“ sangen alle mit, verbreitete sich das einzigartige Lebensgefühl dieser revolutionären Zeit unter den Besuchern im Hypothalamus.
Im Feuerwerk der legendären Hits durften natürlich „Sledgehammer“, „Living in America“, „I feel good“ und „Hey Bartender“ mit drei exzessiv guten Soli nicht fehlen. Ein besseres Geschenk zum zehnjährigen Jubiläum hätte die Bluesnote-Initiative den Fans dieser unter die Haut und in die Beine gehenden Musik nicht machen können.
Die Mitglieder von „Still on a Mission“ haben schon in über 800 Konzerte ihre Qualitäten bewiesen, sie leben einfach diese Musik der Blues Brothers mit jeder Faser ihres schwarzen Anzugs. Ihre Bühnenshow begeisterte dabei genauso wie ihre instrumentalen Fähigkeiten. Da war nichts überzogen oder aufgesetzt, eben ganz authentisch dem Weg von John Belushi und Dan Aykroyd folgend.
Wenn nach einem Ritt durch die Niederungen von „Viva Las Vegas“ sich der Abend einem grandiosen Ende näherte, gaben „Still on an Mission“ noch eine ganz eigene Version von „Everybody“. Da tobten sie sich noch einmal aus und erst nach mehreren Zugaben wurden sie nach „Stand by your man“ vom begeisterten Publikum entlassen.
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